Das Bild zeigt eine Frau, die einen Fahrradhelm anprobiert.

Tipps für den passenden Fahrradhelm

Radfahren nur mit Kopfschutz

Ein Fahrradhelm kann bei einem Verkehrsunfall schwere Kopfverletzungen verhindern. Etwa jeder sechste Fahrradfahrer trägt bereits einen und auch die Vielfalt des Angebots und die Schutzwirkung erhöhen sich stetig. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) empfiehlt, sich nicht ohne Kopfschutz auf den Sattel zu schwingen.

Design, Passform und Sitz

Die Palette der Fahrradhelm-Designs ist mittlerweile so umfangreich, dass jeder seinen passenden „Deckel“ findet. Nicht nur gibt es sie in allen möglichen Farben und Mustern, sondern auch für unterschiedliche Anforderungen: den Rundumschutz mit Kinnbügel für Mountainbiker, die Halbschale für BMX-Fahrer, den platzsparenden Klapphelm für die Fahrt ins Büro oder den windschnittigen und gut belüfteten Helm für den Rennsportler. Gute Alltagsmodelle schützen zusätzlich die Schläfen, die bei vielen Stürzen auf den Kopf betroffen sind. Wichtig ist, dass der Helm die Prüfnorm EN 1078 erfüllt und fest und waagerecht auf dem Kopf sitzt, ohne zu drücken. Am besten ist, man probiert den Helm vor dem Kauf an.

Sitzt der Helm in der richtigen Position, wird der Kopfring festgezogen, bis der Helm fest ist. Danach wird der Kinnriemen geschlossen. Zwischen Riemen und Kinn sollten ca. 1,5 cm Platz sein. Der Verschluss sollte nicht direkt unterm Kinn, sondern etwas seitlich sitzen. Zu lange Gurtenden können abgeschnitten werden. Zuletzt wird das Gurtdreieck um das Ohr eingestellt: Die Gurte sollten straff sitzen, ohne das Ohr zu berühren.

Neben dem guten Sitz sorgen weitere Sicherheitsmerkmale für mehr Sicherheit. So erhöhen zusätzliche Reflektoren die Sichtbarkeit im Dunkeln.

Onlinebestellung von Fahrradhelmen

Wer seinen Helm online bestellen möchte, misst den Kopfumfang knapp oberhalb der Ohren. Ist der gemessene Wert im Grenzbereich zweier Helmgrößen, sollte die Größere gewählt werden. Helme sollten nur bei Onlineshops mit Sitz in der EU bestellt werden. Bei selbstimportierten Helmen ist die Einhaltung der Sicherheitsnormen nicht gewährleistet.

Wann muss ein neuer Helm her?

Steht in der Anleitung oder auf dem Helm eine maximale Nutzungsdauer, sollte diese unbedingt eingehalten werden. Doch spätestens nach 5 Jahren muss der Helm ausgetauscht werden. Sind äußerliche Schäden zu erkennen, wie bröseliges EPS oder eine Ablösung der Außen- von der Innenschale, sollte der Helm früher ausgetauscht werden. Gleiches gilt nach einem Sturz: sofort austauschen, auch wenn keine Schäden erkennbar sind.

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