Jugendverkehrsschule

Lernen durch Tun

Das intensive Üben und vielerorts auch die Radfahrprüfung selbst findet in Jugendverkehrsschulen statt. Aktuell gibt es rund 700 Jugendverkehrsschulen (JVS) in Deutschland, wovon die meisten stationär sind, andere mobil. Stationäre Jugendverkehrsschulen verfügen über Übungsflächen, die mit Straßenkreuzungen, Ampelanlagen und Verkehrszeichen realen Verkehrsflächen nachgebildet sind. Dort gehen Schulklassen hin und üben Spur halten, richtig abbiegen, Verkehrsschilder erkennen und vieles mehr. In manchen stationären JVS werden zusätzlich Kurse für Erwachsene durchgeführt, die Radfahren lernen oder ihre Fahrtechnik auffrischen wollen. Angesichts der hohen Unfallzahlen mit Radfahrern in Deutschland ist dies ein wichtiges Angebot und wird vor allem von älteren Radfahrern geschätzt. 

Mobile JVS sind Kleintransporter/Anhänger mit Materialien, mit denen der Schulhof oder ein anderer Platz in einen Übungsplatz umgestaltet wird. In manchen Bundesländern wird die praktische Radfahrausbildung in einer mobilen JVS begonnen und dann auf ruhigen Straßen in der Schulumgebung fortgesetzt.Durch die Kombination von allgemeinen Verkehrsregeln und Anweisungen zum richtigen Verhalten erschließt sich den Kindern der Sinn der Vorschriften, was für ihre eigenverantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr eine gute Vorbereitung ist. Den Abschluss bildet die theoretische und praktische Lernkontrolle, die so genannte „Radfahrprüfung“. 

Hier geht es zur VMS: www.verkehrswacht-medien-service.de

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Hannelore Herlan
Hannelore Herlan
Verlagsleiterin der VMS
Hannelore.Herlan@vms-verlag.de

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