Fundación Mapfre

Fundación Mapfre ist seit 1975 eine gemeinnützige Stiftung des spanischen Finanzdienstleistungskonzern Mapfre, der in 38 Ländern mit 240 Einzelunternehmen präsent ist.

Die Fundación Mapfre gliedert sich fünf gesellschaftliche Handlungsbereiche, von denen einer die Verkehrserziehung und Unfallprävention ist („Educación Vial y Prevención“). Damit leistet die Stiftung einen Beitrag, um die Zahl der verletzten und getöteten Kinder und Jugendlichen im Straßenverkehr zu verringern.

Dank dieses erfolgreichen Engagements, ist die Stiftung für die Verkehrssicherheitsarbeit der DVW ein wertvoller Partner. Fundación und DVW ergänzen sich in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und können diese in praxisnahen und altersgerechten Maßnahmen gemeinsam und wirkungsvoll wahrnehmen. In 2019 wurde das Projekt „Mehr Verkehrssicherheit durch Regelkenntnis“ ins Leben gerufen, das sich an Kinder und Jugendliche wendet.

Das Projekt

Wenn Schulkinder alleine verunfallen, sind sie oft zu Fuß unterwegs. Jugendliche häufig auch mit dem Fahrrad, da sie längere Wege in einem größeren Radius zurücklegen. Wenn sie in einen Unfall verstrickt sind, waren sie meist unaufmerksam oder für einen Moment unentschieden, was sie tun sollen. Bei letzterem liegt oft die Unkenntnis von Verkehrsregeln vor, und daraus folgernd ein falsches Verkehrsverhalten.

An diesem Punkt setzt das Projekt „Mehr Verkehrssicherheit durch Regelkenntnis“ an. Kindern soll die Bedeutung von Verkehrszeichen erklärt und ihr Verhalten entsprechend geschult werden. Nur wer die Regeln kennt, kann sie einhalten!

Orte und Möglichkeiten, in denen intensive Mobilitäts- und Verkehrserziehung durchgeführt werden kann, sind in Deutschland vor allem die Jugendverkehrsschulen (JVS). Im Rahmen der schulischen Verkehrserziehung werden die Kinder dort auf die praktische Radfahrprüfung vorbereitet, oftmals von Polizeibeamten. Da alle Schulkinder spätestens in der Klasse 4 die Radfahrausbildung durchlaufen müssen und rund 80% der Schulen die Vorbereitung dafür in einer JVS machen, wird dort jedes Jahr eine halbe Million Schulkinder erreicht.

Leider sind viele JVS nicht optimal ausgestattet. Mit der Zuwendung der Fundación konnte die DVW über 1.000 Verkehrsschilder herstellen und einen Großteil der Anlagen mit zusätzlichen Verkehrszeichen versorgen. So kann ab dem Frühjahr 2020 die Verkehrserziehung noch praxisnäher gestaltet werden. Das Projekt soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden .

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Hannelore Herlan
Stellvertretende Geschäftsführerin
hannelore.herlan@verkehrswacht.de

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