DVW und BOSCH verlängern Kooperation für schnelle Hilfe bei Unfällen

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) spricht sich seit 2010 für einen flächendeckenden Einsatz des Emergency-Call-Systems in Fahrzeugen aus, um schneller Hilfe an eine Unfallstelle zu bringen. Diese Technologie erkennt einen Unfall und übermittelt selbstständig notwendige Standort- und Unfalldaten an Rettungskräfte, sofern der Fahrer nicht mehr dazu in der Lage ist. Da eCall noch nicht in allen Autos verbaut ist, empfiehlt die DVW einfache Nachrüstlösungen und verlängert darum die Kooperation mit dem Hersteller Bosch Connected Devices and Solutions (BCDS), einer 100-prozentigen Tochter von BOSCH. Beide Partner folgen dabei der Vision Zero, dem Ideal eines Straßenverkehrs ohne Tote und Verletzte.

Laut EU-Kommission verkürzt sich mit eCall die Reaktionszeit von Einsatzkräften um bis zu 50 Prozent. Dadurch könnten europaweit mindestens eintausend Menschenleben pro Jahr gerettet werden, bei etwa 1.500 verringern sich die Unfallfolgen. Darum ist es wichtig, dass auch ältere Fahrzeugmodelle nachgerüstet werden können. Das von Bosch entwickelte Notrufsystem Vivatar drive kann sofort in die 12-Volt-Buchse jedes Autos gesteckt werden, wird via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt und sorgt genauso wie eCall für schnelle Hilfe. Die DVW betont innerhalb der Kooperation, wie wichtig auch technische Lösungen für die Erhöhung der Verkehrssicherheit und den Schutz von Menschenleben sind.

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